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Martina Mercatali – Member of the Month

Martina Mercatali - Member of the Month vom März

Seit fünfeinhalb Jahren gehört Martina zur CrossFit Öuf Familie und bringt seit jeher eine gehörige Portion Energie in jede Klasse. Konstant wie ein Uhrwerk marschiert Martina durch die Workouts. Unauffällig, aber unglaublich routiniert verblüfft sie immer wieder mit super Ergebnissen.

Ihre Energie und ihr Temperament sind jedoch erst richtig nach aussen sichtbar, sobald Musik läuft: Martinas Warm Up? Tanzen! Cool Down? Tanzen! Satzpausen? Tanzen! Ihr glaubt uns nicht? Lasst einmal Dire Straits laufen und schaut was passiert.

Martina, es ist wahnsinnig schön, dich als Öufi Mitglied haben zu dürfen. Deine Art in einem Wort zusammengefasst: Cool! Wir freuen uns auf die nächsten CrossFit Jahre mit dir.

Im Interview erfahrt ihr noch viel mehr Spannendes über Martina und ihr Leben.

  1. Was bedeutet das CrossFit Öuf für dich?
    Vor fünfeinhalb Jahren die richtige Entscheidung getroffen zu haben, um meinen Geist und meinen Körper aktiv und offen zu halten. Zu wissen, dass ich mir damit das Beste gebe, um ganzheitlich agil und gesund zu bleiben. Dies zum sportlichen Teil. Da gibt es aber noch den sozial-emotionalen: Jedes Mal, wenn ich die Tür zur Box öffne und eintrete, fühle ich mich wohl. Ich sehe die Leute und werde empfangen. Aufmerksame Gespräche, witzige Dialoge, lustige Neckereien, interessiertes Nachfragen, davon werde ich im CF Öuf laufend eingenommen. In den Trainings wird mir genauso viel abverlangt, wie der jungen Superathletin neben mir. Wie alt ich bin interessiert niemanden, nicht mal mich. Ich liebe die Haltung und das Menschenbild der Coaches dieser Box. Ich schätze es enorm, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
  2. Welches war für dich das eindrucksvollste Land, das du bereist hast?
    Italien, immer wieder Italien. Ich habe sehr wenige Länder bereist. Manchmal denke ich, wenn du Italien kennst, kennst du sie alle. Verwegen, ich weiss. Aber Italien ist so voller leidenschaftlicher und tragischer Gegensätze. Italien bringt mich vom Kopfschütteln zur Weissglut, vom lustvollen Tun zur frustrierten Aufgabe. Und trotzdem erfüllt es immer wieder mein Herz und bereichert meine Seele. Zudem empfinde ich für die Italiener grosse Ehrfurcht darüber, wie sie mit geistig und psychisch beeinträchtigen Menschen umgehen. Wer je wissen will, wie Inklusion geht; die Italiener leben sie auf die selbstverständlichste Art, die ich kenne.
  3. Nenne uns dein Leibgericht. Was verbindest du damit?
    Salat, Gemüse – roh, gekocht, wie auch immer. Was ich damit verbinde: Genuss!
  4. Was ist dein bestes Erlebnis in unserer Box?
    Wenn ich während dem leidenden Schuften von den Coaches höre: «niiice Martina!» «Schööön Martina!» «Super Martina!» «Super pace Martina!» und zwar nicht aufmunternd dahersagend sondern verblüfft anerkennend. Und: der Handstand an der Wand, als es mir nach etlichen, gescheiterten Versuchen gelang, meine riesige Angst zu überwinden. 
  5. Du darfst eine Person deiner Wahl treffen (verstorben oder lebendig). Wen wählst du und warum?
    Ich hätte wirklich sehr gerne Bruno Ganz an den 40. Solothurner Filmtagen persönlich kennen gelernt. Das hab ich leider verpasst. Wahrscheinlich gut so, denn ich hätte es nicht ertragen, wenn er sich nicht als der Halbgott erwiesen hätte, als den ich ihn erdacht hatte. Deshalb wähle ich meinen Vater, um mit ihm noch all die Gespräche zu führen, die wir nicht geführt haben.
  6. Wähle: Snatch oder Clean & Jerk | Squat oder Deadlift | Row oder Bike
    Clean & Jerk – ist wie eine mit frisch geernteten Oliven gefüllte Harasse auf den Laster hieven
    Squat – ist wie damals in der Schule, schnell hinsetzen, wenn du die Antwort gewusst hast
    Row – ist wie kurz mal im Liegestuhl liegen
  7. Beschreibe den Einfluss vom Training auf dein alltägliches Leben..
    Ich fühle mich gesund, jung und vital!
    Gesund – na ja, obwohl ich mehr Schmerzen empfinde als vorher!
    Jung – na ja, obwohl ich mir wehmütig eingestehen muss, dass mein Körper Grenzen hat – Mist!
    Vital – na ja, obwohl mein Geist doch öfters meinen Körper an die Hand nehmen muss.
  8. Auf welches Ereignis im Jahr 2024 freust du dich besonders?
    Auf kein Konkretes - dennoch auf jenes mich überwältigende Ereignis, das mich völlig unerwartet wie ein warmer Sommerregen lustvoll mitten auf der Strasse tanzen lässt.
  9. Erzähle uns etwas über dich, was wir noch nicht wissen
    Ich liebe klassische Musik und würde gerne mal ein Sinfonieorchester dirigieren, obwohl ich keine Ahnung davon habe. Deshalb steht dies auch nicht auf meiner Bucket List. Ja, ich bin am Erstellen einer Bucket List und fühle mich grad ziemlich kläglich dabei. Nicht, dass ich wunschlos glücklich wäre – weit gefehlt! – aber da schleudert mich doch Einiges aus meiner Komfortzone!

Martina, herzlichen Dank für das spannende Interview!

 

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